Ist Milch gesund? www.einfach-schlank-sein.de
Von Kindheit an kennen wir die Sprüche “Milch macht müde Männer munter” oder “Die Milch macht´s” oder “Milch macht stark” und so weiter. Weit verbreitet sind die Empfehlungen zum Milchtrinken, weil es Osteoporose, also der Abnahme der Knochendichte, vorbeugen soll. Aber stimmt das eigentlich wirklich?

Ist Milch gesund?

Kuhmilch macht Knochen brüchig

Seit längerer Zeit mehren sich die Stimmen, die vor einem hohen Milchkonsum warnen. Und inzwischen gibt es auch eine Vielzahl von Studien, die das belegen. Jüngst hat auch die renommierte Harvard Universität in einer Studie über 12 Jahre festgestellt, dass Milch von der Kuh nicht vor Osteoporose schützt, sondern eine Abnahme der Knochendichte sogar begünstigt. Die Knochen der Milchtrinker waren nach 12 Jahren weniger widerstandsfähig und hatten ein erhöhtes Bruchrisiko.

Aber Milch enthält doch viel Kalzium?!Calcium

Milch enthält zwar tatsächlich viel Kalzium. Jedoch kann der Körper dieses Kalzium nur ungenügend aufnehmen. Die Verwertbarkeit des Kalziums aus der Milch ist um die Hälfte geringer, als bei vielen Gemüsesorten. Während aus dem Gemüse zwischen 40 – 60% des Kalziums aufgenommen werden kann, liegt die Quote bei der Kuhmilch bei 30% und weniger. Also lieber mehr Grünkohl, Spinat oder Broccoli essen, als Milch trinken. Besonders Gartenkräuter sind wahre Kalziumbomben. Petersilie, Schnittlauch oder Gartenkresse liefern noch mehr Kalzium als Gemüse.

Milch macht sauer

Ein weiteres Problem der Milch ist der Stoffwechsel. Milch wird sauer verstoffwechselt und ist ungünstig für den Säure-Basen-Haushalt. Weil eine dauerhafte Übersäuerung schädlich ist, versucht unser Organismus das auszugleichen.Kalzium wirkt basisch dagegen und deshalb holt sich der Körper dieses fehlende Kalzium aus den Kalziumspeichern- den Knochen, den Haaren und den Zähnen. Dadurch nimmt die Knochendichte ab und die Anfälligkeit für Osteoporose steigt.

Milch ist bei Laktoseintolleranz tabu

Milch begünstigt OsteoporoseCa. 15% der der Deutschen kann das Enzym Laktase nicht oder nur sehr ungenügend produzieren. Dieses Enzym brauchen wir jedoch, damit wir den Milchzucker, die Laktose, aufspalten und verwerten können. Können wir das nicht, ist der Milchzucker im Darm für vielerlei Unannehmlichkeiten verantwortlich. Blähungen, Völlegefühl, Bauchkrämpfe, oder auch Durchfall oder Übelkeit sind meist die Folge.

Allergie gegen Milcheiweiß

Ein weiteres Argument für das Meiden von Milch ist die oft vorkommende Allergie gegen das Milcheiweiß. Oft sind Kinder von einer Allergie dagegen betroffen. Das ändert sich zwar beim heranwachsen, jedoch haben auch noch viele Erwachsene eine Allergie gegen das Milcheiweiß. Die Folge können allergische Reaktionen mit unterschiedlicher Schwere sein. Pickelige Haut sieht nicht gut aus und auch asthmatische Anfälle sind möglich.

Alternativen zu Kuhmilch

Alternativen zur Milch von der Kuh gibt es reichlich. Soja-, Hafer- oder Reismilch sind schmackhaft und eine gute Ausweichmöglichkeiten. Aber auch die Milch von Ziege und Schaf werden oft sehr gut vertragen.
Und wenn schon Kuhmilch auf den Tisch soll, dann empfehlen wir Milch, die nicht homogenisiert wurde oder noch besser Roh- oder Vorzugsmilch.

Auf den Ernährungsplänen von Easy-Slim, die ihr bei uns bestellen könnt, stehen die Lebensmittel, die besonders günstig für euch sind. Und falls Milch ungünstig ist, seht ihr gleich die Alternativen für euch.

Herzlichst
Pičsti Hufnagel

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